KIF405:Resolutionen/Vorgaben für Informatikstudiengänge

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Vorgaben für Informatikstudiengänge

Wir, die 40,5te Konferenz der Informatikfachschaften, begrüßen die Bemühungen des Akkreditierungsrates, den Paradigmenwechsel vom inhaltsbasierten Lernen zum kompetenzorientierten und Student Centered Learning[1] weiter voranzutreiben.

Wir sehen aber auch die Problematik, dass in der Gesellschaft unterschiedlichste Inhalte von Informatikstudiengängen erwartet werden. Allerdings widerspricht eine verbindliche Festschreibung eines Kataloges dem vorher genannten Paradigmenwechsel, hindert innovative Studiengangskonzepte, grenzt die Freiheit der Lehre ein und beschränkt die Berücksichtigung der Diversität an Hochschulen.

Daher unterstützen wir, unter Beteiligung der Studierenden, der Berufspraxis, der Hochschulen der Angewandten Wissenschaften und der Universitäten, Best Practices[2] für Studiengänge zu erstellen. Die Best Practices dienen als Orientierung: Die Informatikstudiengänge sollen sich in diesem Rahmen weiterentwickeln und dabei den aktuellen Stand der Wissenschaft berücksichtigen.


  1. "Student-Centred Learning represents both a mindset and a culture within a given higher education institution and is a learning approach which is broadly related to, and supported by, constructivist theories of learning. It is characterised by innovative methods of teaching which aim to promote learning in communication with teachers and other learners and which take students seriously as active participants in their own learning, fostering transferable skills such as problem-solving, critical thinking and reflective thinking." european students' union (esu) (2011). Student Centered Learning Toolkit. Siehe, auch mit weiteren Informationen: http://www.esu-online.org/resources/6068/Student-Centred-Learning-Toolkit/
  2. Der Begriff Best Practice bezeichnet aktuell bewährte, optimale bzw. vorbildliche Methoden, Praktiken oder Vorgehensweisen.


mit Konsens beschlossen