KIF370:FS-Zeitschriften: Austausch

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Der AKr hat am Donnerstag mit 12 Teilnehmern von ca. 16:15 bis 17:50 Uhr stattgefunden. Anwesend waren Fachschaftler aus Darmstadt (TU), Paderborn (Uni), Dortmund (Uni), Aachen (Uni), Regensburg (Uni), Wien (Uni) und Dresden (TU).

Vorstellung[Bearbeiten]

Zu Beginn haben die Vertreter aus den Fachschaften kurz ihre Fachschaftszeitschrift vorgestellt. Viele Vertreter haben derzeit Schwierigkeiten, Leute zu finden. Die Heftproduktion verläuft bei den meisten Fachschaften relativ spontan und "chaotisch". Kurz und knapp aus den Berichten:

  • Darmstadt, Inforz: Läuft alles gut auf relativ hohem Niveau. Drei bis vier Redakteure und ca. 15 Leute im Umfeld, die hin und wieder helfen.
  • Regensburg: Hier gibt es jetzt einen "Klo-Kurier", ein meist wöchentliches kleines Heft, das überwiegend Veranstaltungstipps enthält.
  • Dortmund, Busy Beaver: Erschien einige Zeit lang nicht mehr, wird jetzt wieder vorangetrieben. Es wird versucht, mehr inhaltliche Schwerpunkte zu setzen; also nicht alle möglichen Artikel zu verschiedensten Themen zu nehmen.
  • Wien, Fridolin: Derzeit relativ tot, erscheint nur zur Wahl alle 2 Jahre und mit einigen regelmäßig wiederkehrenden Sonderheften.
  • Aachen, Geier: Soll wieder öfters erscheinen; derzeit nur geringe Beteiligung
  • Bremen, Chaos und Chaotika: Verschiedene Artikel in Kombination mit dem kommentierten Vorlesungsverzeichnis, das den größten Umfang ausmacht.
  • Dresden, Offline: (Wieder-) Neugründung des Heftes, viele Artikel in Kooperation mit dem CCC

Organisation[Bearbeiten]

Die Teilnehmer haben beschrieben, wie die Arbeit an ihren Fachschaftszeitschriften organisiert ist.

  • Darmstadt: Einige Redakteure treffen sich mindestens einmal im Monat an einem festen Termin. Dort planen sie das nächste Heft und delegieren Aufgaben. Kommuniziert wird über zwei Mailinglisten: Eine offen für alle Interessierten, über die hin und wieder über Termine und Aufgaben informiert wird, und eine geschlossene zur internen Kommunikation der Kernredaktion. Die Artikel kommen in ein Redaktionssystem und durchlaufen dort mehrer Phasen und werden am Schluß in Scribus gesetzt. Sobald alle Artikel gesetzt sind, wird eine Vorabversion ausgelegt und korrigiert. Die Korrekturen werden ins Redaktionssystem übertragen und eine weitere Vorabversion erscheint. Nach 2 bis 3 Vorabversionen geht das Heft in Druck.
  • Paderborn: Zwei Redakteure delegieren Artikelwünsche an andere. In den ersten zwei Vorlesungswochen findet ein Treffen statt, auf dem die Themen und zuständige Personen festgelegt werden. Sechs Wochen vor Vorlesungsende sollen die Artikel da sein und anschließend Korrekturexemplare ausgelegt. Ungefähr zwei Wochen vor Vorlesungsende wird das Heft dann für 1 Euro Selbstkostenpreis verkauft. Gesetzt wird in LaTeX.
  • Dortmund: Derzeit sind sechs Redaktionsmitglieder gewählt. Die Kommunikation findet über eine offene Mailingliste statt, auf der die Redakteuer und alle Interessierten drauf stehen. Die Artikel werden in einem internen Wiki verwaltet. Derzeit wird zum Satz InDesign verwendet.
  • Wien: Irgendwann sagt sich jemand, dass mal wieder ein Heft erscheinen sollte. Diese Person geht dann aktiv auf viele Leute zu und bringt sie zum Artikelschreiben. In einem öffentlichen Wiki werden die Artikel gesammelt und dann in Scribus gesetzt. Zwischendurch muss die Person sehr oft den Leute hinterhertelefonieren, damit die Artikel auch wirklich fertig werden.
  • Aachen: Sie experimentieren mit einem neuen Ansatz, ihre Zeitschrift zu erstellen: Mit HTML und Flash, das dann als PDF gerendert wird. Regulär wird der Geier aber in LaTeX gesetzt. Alle zwei Wochen trifft sich die Redaktion und arbeitet an der sonst relativ chaotisch verlaufenden Erstellung. Auf dem Fachbereichsdrupierer wird das Heft dann gedruckt.
  • Bremen: Die Artikel entstehen erst in einem öffentlichen Wiki und wandern dann in das Heft. Die Artikel werden in LaTex gesetzt und in einem SVN verwaltet. Gedruckt wird dann in der AStA-Druckerei.
  • Dresden: "Keine Struktur; jeder macht, was er will." Die Artikel kommen, werden zusammengesetzt und gedruckt. Sie wollen evtl. bald ein Redaktionssystem einführen.

Inhalte[Bearbeiten]

Auf Wunsch wurden kurz mögliche Artikelthemen gesammelt. Diese Liste soll mit der im FS-Zeitschriftshandbuch vorhandenen Liste kombiniert werden.

  • Berichte aus einem Pflichtprojekt im Rahmen des Studienganges
  • Professorenvorstellung. Entweder als beantworteter Fragebogen oder als Interview.
  • KIF-Artikel
  • Verwendung der Studiengebühren
  • Berichte aus / von Auslandssemestern
  • Kuriosa
  • Beschreibung der Nebenfächer
  • AStA-Vorstellung (evtl. der Referenten mit ihrer aktuellen Tätigkeit)
  • Hochschulgruppenvorstellung
  • Berichte aus Gremien
  • Berichte aus (Freizeit-) AKs
  • "Howtos" / Anleitungen zu diversen Themen.

Artikelpool[Bearbeiten]

Bereits seit einigen KIFs krebst der Artikelpool im KIF-Wiki vor sich hin. Im Artikelpool soll eine Sammlung von Artikeln entstehen, die auch andere Fachschaften verwenden können. Leider passiert außerhalb der KIF kaum etwas und es stellen kaum Fachschaften ihre Artikel ein. Ein größerer Fundus könnte auch eher zur Gründung von neuen Fachschaftszeitschriften anregen, da bereits viel Inhalt daraus entnommen werden kann.

Es wird vorgeschlagen, monatliche Erinnerungsemails über die KIF-Liste zu schicken, dass Fachschaften neue Artikel aus ihren Fachschaftszeitschriften in das Wiki einstellen sollen. Dies wird aber als ineffizient verworfen.

Es findet Konsens, eine neue Mailingliste einzurichten, auf der an Kooperationen interessierte Redaktionen von Fachschaftszeitschriften (bevorzugt deren Verteiler) draufstehen. Über diese Liste sollen Fachschaften über das Erscheinen einer neuen Ausgabe (die auch online verfügbar sein soll) informieren. Andere Fachschaften können sich das Heft dann anschauen, und, wenn sie Artikel aus dem Heft gerne übernehmen würden, sich direkt an die Redaktion wenden mit der Bitte, den gewünschten Text in den Artikelpool einzustellen.

Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass angefragte Artikel auch wirklich verwendet werden. Es wurde bemängelt, dass es einen gewissen Aufwand verursacht, Artikel "einfach mal so" von den diversen Satzformatierungen zu befreien und in den Artikelpool zu setzen. Wenn eine Fachschaft aber direkt nachfragt, weiß man, das der Aufwand nicht umsonst ist.

Über diese Liste sollen zudem hin und wieder Erinnerungsemails kommen, die auf den Artikelpool hinweisen. Ansonsten soll die Mailingliste frei zur Kommunikation mit den verschiedenen Fachschaftszeitschriftsredaktionen genutzt werden können.

Motivation[Bearbeiten]

Es gab eine kleine Diskussion über Motivationsmaßnahmen, um neue Redakteuer zu gewinnen. Die wichtigsten Punkte waren:

  • Ersties müssen ganz früh an die FS-Zeitschriften herangeführt werden, bevor sie ihre Arbeitskraft anderen Hochschulgruppen zuwenden.
  • Neue Mitarbeiter sollten sich nie unter Druck gesetzt fühlen.
  • Neue Mitarbeiter sollten zunächst nur kleine und konkrete Aufgaben bekommen, die sie schnell erfolgreich bewältigen können.
  • Die Fachschaft könnte Workshops anbieten, wie zum Beispiel für LaTeX, Satz in Scribus, Verfassen von Texten etc. Anschließend kann darauf hingewiesen werden, dass in der Fachschaftszeitschrift die neue Kenntnisse geübt werden können.
  • Anonyme Kritikplattformen werden vorgeschlagen, durch die zumindest vermehrte Meinungen an die Redaktion lassen könnten.

Sonstiges[Bearbeiten]

Es wurde kurz über Werbung in Fachschaftszeitschriften geführt. In den besprochenen Heften befindet sich keine kommerzielle Werbung, die eher abgelehnt wird. Da diesmal nur sehr wenige Fachschaftszeitschriften für den Büchertisch mitgebracht wurden, soll vor der nächsten KIFs per E-Mail daran erinnert werden.